Über mich

Marcus Koeser

Die Kunst als Zeitkapsel und die Faszination des Monumentalen

Ich wurde am 22. Januar 1970 in Lörrach geboren und lebe und arbeite heute in Kitzingen. Als zeitgenössischer Künstler habe ich mich einer ganz besonderen und intensiven Ausdrucksform verschrieben: Der monumentalen Kugelschreiberzeichnung, die durch die feine Kombination mit Bleistift, Farbstift und Acrylfarbe eine unverwechselbare visuelle Sprache enhält.

Mein akademischer und künstlerischer Weg begann mit dem Studium der Kunst an der Universität zu Köln (1994 - 1998). Parallel dazu absolvierte ich ein Diplomstudium der Sportwissenschaften an der Deutschen Sporthochschule Köln (1996 - 2000).

Diese vielseitige Ausbildung spiegelt sich auch in der Entwicklung meines Schaffens wider. Begann ich in den Jahren 1980 bis 1990 zunächst mit kleinformatigen Kugelschreiberzeichnungen, widmete ich mich von 1996 bis 2008 intensiv den Mal- und Zeichentechniken in Öl und Acryl, experimentierte mit verschiedenen Zeichenmedien und beschäftigte mich mit skulpturalen Techniken. Seit 2008 liegt mein Fokus wieder voll und ganz auf groß- und kleinformatige Kugelschreiberzeichnungen, in denen ich meine Kunst weiterentwicklte.

Ausstellungen und Meilensteine

Meine bisherigen Werke präsentierte ich bereits in über 63 Einzel- und 12 Gruppenausstellungen, unter anderem in Städten wie Köln, Düsseldorf, Bonn, Prag und Venedig. Mein Schaffen wurde mit namhaften internationalen Kunstpreisen gewürdigt, darunter dem International Prize UNIVERSAL GENIUS (Tribute to Leonardo da Vinci, Mailand), dem International Prize RENOIR (Cannes) und dem International Prize CARAVAGGIO (Madrid).

Das Jahr 2026 steht im Zeichen bedeutender internationaler Ausstellungen: Nach der erfolgreichen Präsentation meiner Arbeiten im Mai während der Venice Biennale in Venedig folgen im Sommer und Herbst weitere wichtige Stationen. Vom 10. bis 17. Juli 2026 gastieren meine Werke in der Galleria Del Porto in Barcelona und im September stelle ich auf der MONACO ART FAIR (11. - 13.09.2026) aus.

Auf meinem künstlerischen Weg begleiten und unterstützen mich meine Frau Nikola sowie meine Förderer Dr. Gertrud Huber und Dr. Harald Huber aus Iphofen, denen ein besonderer Dank gilt.

Meine Vision

Jedes Fenster in meinen Werken ist ein Symbol für ein Portal in ein eigenständiges Universum, ein individuelles Leben - eine eigene Realität innerhalb des großen Ganzen. Dahinter steht der Gedanke, dass in diesem exakten Moment Millionen von Lebewesen gleichzeitig lieben, leiden, hoffen und scheitern. Diese unendliche Vielfalt ist das schlagende Herzstück hinter den Fenstern.

Ich bin fasziniert von Raumschiffen als Träger einer mitgenommenen Zivilisation und bewahrten Lebens. Über allem schwebt die Vision einer Bewegung jenseits der Zeit: Raumschiffe gleiten durch das Universum, gelöst von linearen Abläufen. Sie besitzen die Freiheit, sich zwischen Ebenen, Zeiten und Wirklichkeiten zu bewegen. Es ist eine Fortbewegung, die das Leben mitnimmt in beruhigendes Universum - jenseits von Raum und Zeit.

Die Kabel in meinen Bildern symbolisieren den unaufhörlichen Wissenstransfer und jene unsichtbare Kommunikation, die uns trotz physischer Distanz in einer "untrennbaren Einsamkeit" miteinander verbindet. Sind das Nervennetz einer neuen Ära.

Tiere tauchen in meinen Werken als Boten einer ursprünglichen Energie auf. Sie stehen für Instinkt, Freiheit und die Erinnerung daran, dass das Leben beharrlich seinen Platz behauptet. Als stille Beobachter des New Yorker Trubels bilden sie den Gegenpol zur menschlichen Hektik - ein Symbol für die stetige Wandlung des Lebendigen hin zur Robotik.

Ein Leitgedanke

Tausende Leben. Ein Gebäude. Ein Augenblick

Marcus Koeser